Vellern 2008



Die Autocross-Saison des DRCV (Deutscher-Rallye-Cross-Verband) nähert sich der entscheidenden Phase. Acht Teams des Motorsport-Clubs Löhne reisten am vergangenden Wochenende zum AC Vellern um wichtige Meisterschaftspunkte zu erkämpfen. Im Falle des Dackel-Racing-Teams, dass -ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen- reelle Chancen auf den Meistertitel hat, kann man sagen: um wichtigste Meisterschaftspunkte. Bestes Wetter empfing die Teams des Motorsportclub Löhne am 3. und 4. Mai zum Saisonauftakt der Autocross Meisterschaft des DRCV´s (Deutscher Rallye Cross Verband) auf dem Birkenring des MSG-Bremen-Nord in Hoope. Die akribische Vorbereitungsphase sollte sich für einige Löhner Teilnehmer bezahlt machen. Insgesamt waren sieben MSC-Piloten am Start von denen drei auserordentlich erfolgreich waren.

Henrik Westerhold vom Dackel-Racing-Team ging mit seinem Toyota MR2 in der Klasse 2 (Serientourenwagen bis 1800ccm) hoch motiviert an den Start. Der "Dackel" hat langsam Witterung in Richtung Meistertitel aufgenommen, insofern konnte man an diesem Renntag einiges an Spannung erwarten. "Henne" zeigte gleich im ersten Lauf aus dritter Reihe, dass die Konkurrenz mit ihm als Titelaspirant durchaus zu rechnen hat. Er ließ das gesamte Fahrerfeld hinter sich und überzeugte alle mit dem Sieg in diesem Durchgang. Im zweiten Lauf aus zweiter Reihe wäre eine bessere Platzierung als der erzielte dritte Platz sicherlich möglich gewesen, wenn nicht in der letzten Runde der Lauf wegen eines Überschlags eines Mitstreiters vorzeitig abgebrochen -aber dennoch gewertet- worden wäre. Somit reichte der zweite Platz im letzten Lauf aus der ersten Reihe für das Löhner Team zu einem absolut gerechtfertigten Tagessieg. Somit baute Westerhold den Vorsprung zum zweiten in der Meisterschaft (Marc Schauseil aus Ahlen) auf 16 Punkte aus.

Andreas Edeler durfte in der Klasse 12 (Spezialcross bis 1600ccm) mit dem Erreichten überaus zufrieden sein. Im ersten Lauf aus erster Reihe, belegte er den vierten Platz. Das gleiche Resultat ergab sich im zweiten Durchgang aus letzter Reihe. Im dritten Lauf aus Reihe zwei gelang es ihm mit einem dritten Platz den nicht erwarteten zweiten Rang in der Gesamtplatzierung des Tages einzunehmen. Edelers zufriedender Gesichtsausdrucks bedurfte keines weiteren Kommentars.

Chancen auf den dritten Platz in der Meisterschaft, hat sich nach diesem Wochenende das Team Homburg, Klasse 14 (Spezialtourenwagen bis 1400ccm), erarbeitet. Man begann den Renntag mit einem vierten Platz aus der zweiten Reihe. Nach einem siegreichen zweiten Lauf aus vorderster Reihe, in dem sich auch der aktuelle deutsche Meister geschlagen geben musste, waren die Vorraussetzungen auf einen Podestplatz gegeben. Im letzten Lauf aus letzter Reihe ergab sich aus dem stark herausgefahrenen vierten Platz die nötige Punktzahl für den dritten Platz in der Tageswertung."So kann´s weitergehen." freute sich Thomas Homburg.

Daniel Usdowski erzielte in den ersten beiden Läufen in der Klasse 14 jeweils einen fünften Platz. Da keine Verbesserung oder Verschlechterung des Tagesresultats (Platz fünf) mehr eintreten konnte, verzichtete man auf den letzten Lauf, um den Crosser für das nächste Rennen zu schonen.

Das HABS-Team mit Fahrer Harald Knüppel aus der Klasse 6 (Spezialtourenwagen über 1800ccm) erzielte mit zwei fünften und einem sechsten Rang die Zähler für den fünften Platz in der Klassenwertung.

Für Andre Glauer beendete nach einem siebten und einem sechsten Platz in den ersten beiden Läufen ein Motorschaden den Renntag mit dem siebten Rang in der Tageswertung der Klasse 8 (Spezialcross bis 1800ccm).

Kupplungsprobleme beim Renner von Michael Wandrey führten bereits am Samstag beim Langstreckenrennen zum vorzeitigen Aus.

Das zum Anfang der Saison in der Meisterschaft führende Morani-Racing-Team mit Fahrer Ralf Daumann in der Klasse 7 (Spezialcross bis 1400ccm) wird seit einigen Rennen, so auch hier, vom Pech verfolgt. Bis tief in die Nacht hinein wurde alles versucht, den beim Training am Samstag aufgetretenden Getriebeschaden zu beheben. Nach einem kurzen Test schien die Reparatur erfolgreich zu sein. Doch beim Sonntagstraining machte ein erneutes Problem am Getriebe die Teilnahme an den Klassenläufen unmöglich. Das Team wird alles daran setzten das wahre Potenzial des Moranis bei den letzten Rennen dieser Saison erneut unter Beweis stellen zu können. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am 6. und 7. September im sauerländischen Ennert (Nähe Meschede), wo die MSC-Teams in der Meisterschaft nochmal voll angreifen werden.





Kappi