Vellern 2007

Saison 2007 der Deutschen Meisterschaft des DRCV in Vellern beendet



Nun ist es amtlich – der MSC Löhne kann auch in diesem Jahr stolz einen Deutschen Autocrossmeister und weitere gute Platzierungen präsentieren! Die Saisonabschlussveranstaltung fand in diesem Jahr in Vellern/Beckum statt. Der ursprüngliche Termin des Veranstalters war regelrecht ins Wasser gefallen. Umso erfreulicher, dass ein Ausweichtermin gefunden werden konnte. Hervorragendes Rennwetter sollte Garant für eine tolle Veranstaltung sein. Die Teams des MSC Löhne nutzten insgesamt 10 Autocross Veranstaltungen in dieser Saison mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen, aber durchaus erfolgreich. Beim letzten Rennen in Vellern reisten 4 Teams des MSC Löhne an.

Absoluter Spitzenreiter in diesem Jahr ganz klar das Team Feyerabend-Rösch mit Fahrer Thomas Rösch in der Klasse 1 Serientourenwagen bis 1400 ccm. Bei sämtlichen Rennen am Start beendete Thomas Rösch seine Rennen ganz vorn und sicherte dem Team so bereits vorzeitig den Meisterschaftstitel. Aber das Team wollte noch mehr – bei den Endläufen der Serientourenwagen galt es in Vellern zusätzlich um die Vize-Meisterschaft zu kämpfen. Kein leichtes Ziel. Um auf die Rennstrecke bei den Meisterschaftsläufen gut vorbereitet zu sein, war Thomas Rösch mit seinem Suzuki bereits am Samstag bei den Cupläufen am Start zu sehen. Ein riesiges Starterfeld von 30 Autocrossern stellte „Röschi“ vor keine leichte Aufgabe. Doch er setzte sich durch und beendete den Cup als fünfter. Dieses sehr gute Ergebnis ließ auf ein spannendes Rennen am Sonntag hoffen – und so war es dann auch! Drei sehr gut gefahrene Läufe endeten mit dem 4. Platz der Tageswertung und das, obwohl der Suzuki im zweiten Lauf quasi in einer Bodenwelle stecken blieb und deshalb vom 2. auf den 4. Platz dieses Laufes zurückfiel! Der Start beim Endlauf war gesichert. Zunächst sah es tatsächlich so aus, als wenn Thomas Rösch im Mittelfeld mithalten konnte. In der vorletzten Runde kam es dann doch noch zum technischen k.o. Die Radaufhängung hatte bei dem Crash im 2. Wertungslauf einen heftigen Schlag mitbekommen und war nun komplett abgerissen. Kein Grund zur Trauer - das Team Feyerabend – Rösch erkämpfte sich in der Endwertung der Deutschen Meisterschaft des DRCV den Meistertitel der Klasse 1 und landet zusätzlich bei den Endläufen der Serientourenwagen auf dem 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Das Team Homburg mit Fahrer Thomas Homburg in Klasse 14 Spezialtourenwagen bis 1400 ccm ohne Allrad griff erst Mitte der Saison ins Renngeschehen ein. Ein völlig neu aufgebauter Crosser sorgte am Anfang der Saison zunächst für reichlich Nervenkitzel. Es ging irgendwie gar nicht. Doch dann in Steinfeld der erste Start und – von da an lief es echt gut! Drei sauber gefahrene Läufe in Vellern brachten den 2. Platz der Tageswertung. Eine super Leistung, die, mit nur 5 gefahrenen Rennen dieser Saison, das Team Homburg sicher auf Platz 5 der Meisterschaftswertung bringt!

Mit strahlenden Augen trat Daniel Usdowski vom Team Usdowski die Heimreise an. Nachdem er im letzten Jahr erstmalig in der Jugendklasse am Start gesehen wurde und nur knapp einen Podestplatz bei der Siegerehrung der Deutschen Meisterschaft verpasst hatte, baute das Team für diese Saison einen Crosser der Klasse 14 auf. Würden die bisher gesammelten Erfahrungen des jungen Piloten ausreichen, um sich in dieser anspruchsvollen Klasse durch zu setzten?! Ab Mitte der Saison wurde es ernst und Daniel griff beherzt ins Steuer. So manches Lehrgeld musste er zahlen, aber er gab nicht auf! Drei gute Läufe in Vellern belohnten das Team mit dem 4. Platz der Tageswertung. Endlich darf Daniel sich auf die Meisterschaftsehrung freuen. Knapp, aber geschafft – der 6. Platz!

Weniger glücklich musste das Morani Racing Team vorzeitig aufladen. Vom Pech verfolgt in dieser Saison sollte der neue Morani in Klasse 7 Spezialcrosser bis 1400 ccm mit Fahrer Nils Horstkotte in Vellern endlich zeigen, was in ihm steckt. Leider hier vorzeitiger Rennabbruch für das engagierte Team. Gleich im ersten Wertungslauf gerieten zwei Crosser direkt vor Nils aneinander, sodass er nicht mehr ausweichen konnte und mit in den Unfall verwickelt wurde. Dabei wurde dem Morani vorne links alles weg gerissen – Rad, Schwinge, Dämpfer! Das Team lässt den Kopf nicht hängen. „Die Meisterschaft ist gelaufen, aber es wird in diesem Jahr noch die ein oder andere Veranstaltung stattfinden. Vielleicht haben wir die Möglichkeit dort für nächstes Jahr weiter zu testen.“ – äußert Teamchef Nils Horstkotte.


Tine