Steinfeld 2007
Team Feyerabend –Rösch schafft beim 7. Wertungslauf zur Deutschen Meisterschaft des DRCV den Sprung auf Platz 1 der bisherigen Meisterschaftswertung. Das Morani-Racing-Team erstmalig in dieser Saison mit einem komplett neuen Eigenbau in Klasse 7 am Start.
Ein richtig gutes Rennwochenende liegt hinter den Teams und Fans des MSC Löhne. Bei sehr guten Wetterverhältnissen richtete der MSF Steinfeld seine Jubiläumsveranstaltung aus. Sieben Teams des MSC Löhne sollten an diesem Wochenende für Spannung und Action sorgen. Da die Vorbereitungen für die eigene Rennveranstaltung am 11./12. August am Heidering in Löhne-Ort auf Hochtouren laufen, wurde die Anreise für die Löhner Teams und Fans auf die frühen Abendstunden des Samstags verlegt. Am Sonntag waren insgesamt 7 Teams am Start. Nach inzwischen 6 gefahrenen Wertungsläufen der Saison 2007 lassen sich jetzt durchaus Tendenzen erkennen.
Das Team Feyerabend – Rösch zeigte in Klasse 1 (Serientourenwagen bis 1400 ccm) bisher eine sehr gute konstante Leistung, die schon jetzt einen relativ sicheren 2. Platz der Gesamtwertung einbrachte. Doch Endziel dieses routinierten Teams ist eindeutig der Deutsche Meistertitel! In Steinfeld zeigte Fahrer Thomas Rösch 3 hervorragend gefahrene Läufe. Zwei Läufe beendete er ganz souverän als Führender des Feldes. Lediglich im 3. Lauf der Tageswertung aus der letzten Startposition ging er als zweiter durchs Ziel. Tagessieg! Team Feyerabend-Rösch wird beim Löhner Rennen mit 3 Punkten Vorsprung als bisher bestes Team der Klasse 1 an den Start gehen! Beim abschließenden Endlauf der Serientourenwagen steuerte Thomas Rösch den Suzuki bis kurz vorm Ziel trotz harter Zweikämpfe auf Position 1. Wenige Meter vor Zieldurchfahrt musste er leider die Führung abgeben. Platz 2 der Tageswertung und somit ebenfalls Platz 2 der Gesamtwertung - ein hervorragendes Ergebnis!
Team Homburg mit Fahrer Thomas Homburg in Klasse 14 ( Spezialtourenwagen bis 1400 ccm ohne Allrad) musste nach dem Training zunächst enorme Schrauberleistung zeigen – nur 4 von 5 Gängen! Das Problem war nicht zu beheben. „Wir gehen trotzdem an den Start – dann müssen eben 4 reichen. Jetzt sind wir hier, jetzt wird auch gefahren!“, so Thorsten Homburg. Gute Entscheidung - trotz Handikap zeigte Thomas Homburg 3 hervorragend gefahrene Läufe und sicherte für das Team den Tagessieg. Ein super Einstieg!
Mit Spannung wurde der erste Renneinsatz der Saison des Morani-Racing-Teams erwartet. In den letzten Jahren sorgte dieses Team in Klasse 12 (Spezialcrosser bis 1600 ccm ohne Allrad) für Hochspannung. Als amtierender Deutscher Meister dieser Klasse 12 wurde nun ein komplett neuer Spezialcrosser für Klasse 7 (bis 1400 ccm) aufgebaut. Nervenkitzel pur – würde der neue Crosser den Erwartungen entsprechen? Wie schnell wird sich Fahrer Ralf Daumann auf den neuen Renner einstellen? Das Ergebnis spricht für sich. Der neue „Morani“ zeigte eines tolles Debüt. Ralf Daumann wurde von Runde zu Runde sicherer und so freut sich das Morani-Racing-Team über den 2. Platz der Tageswertung!
In Klasse 14 (Spezialtourenwagen bis 1400 ccm ohne Allrad) startete auch das Team Usdowski mit Fahrer Daniel Usdowski. Bisher vom Pech verfolgt sollte dieses Wochenende alles anders werden. Der Renner war sehr gut eingestellt – keinerlei Defekte. Im letzten Jahr noch in der Jugendklasse am Start fordert diese neue Klasse wirklich alles von Daniel Udowski. Er zeigte 3 gute Läufe und wird mit Platz 5 der Tageswertung belohnt!
Fahrer Patrick Braun vom Lacky-Strike-Team hatte in Klasse 2 (Serientourenwagen bis 1800 ccm) mit seinem Golf zu kämpfen. Die übliche Leistung des Renners war nicht da. Trotz 2 gut gefahrener Läufe entschied Patrick, im 3. Lauf nicht mehr anzutreten. So musste er sich mit dem 6. Platz der Tageswertung zufrieden geben.
Das Morani-Junior-Racing-Team trat enttäuscht die Heimreise an. Nachdem Fahrer Johannes Scheding in der Jugendklasse zwei ordentliche Läufe gezeigt hatte und Fahrer Björn Brockmann sich in Klasse 1 (Serientourenwagen bis 1400 ccm) im 1. Lauf erfolgreich bis auf Platz 4 vorgefightet hatte, stand fest, der „Junior“ überhitzte! Weitere Starts würden bedeuten, den Motor aufs Spiel zu setzen, da der Defekt der Kopfdichtung vor Ort nicht zu beheben war.
Eine gerissene Antriebswelle brachte den Renner vom Team Steinborn mit Fahrer Andre Steinborn in Klasse 3 (Serientourenwagen über 1800 ccm) im 1. Wertungslauf auf Position 5 abrupt zum Stehen. Die Verfolger hatten enorme Probleme auszuweichen und so kam es zu einer heftigen Kollision. Der daraus entstandene Schaden war nicht zu reparieren!
Tine