Sachsenberg 2008


Sachsenberg/Löhne Im sauerländischen Sachsenberg fand am 21./22. Juni der vierte Lauf zur Deutschen-Autocross-Meisterschaft des DRCV (Deutscher-Autocross-Verband) statt. Vier Teams des MSC-Löhne reisten an, um weitere Meisterschaftspunkte vor der kommenden Sommerpause zu erkämpfen.

Für das Team Homburg sollte es ein mit Spannung geladener Renntag werden. Gleich im ersten Lauf der Klasse 14 (Spezialtourenwagen bis 1400ccm) hatte Thomas Homburg mit der letzten Reihe die unkomfortabelste Startposition. Dennoch bot er den Zuschauern packende Positionskämpfe und erreichte trotz einer falschen Reifenwahl einen vielversprechenden dritten Platz. Nach erfolgtem Reifenwechsel, aus zweiter Reihe startend, war das Fahrverhalten des Crossers perfekt auf die Strecke abgestimmt, und wurde mit dem ersten Platz belohnt. Vom dritten Lauf, aus erster Reihe, war es nun abhängig wie erfolgreich dieser Renntag zuende gehen sollte. Ein schwerer Zweikampf um die Spitze bescherten Spannung bis zur letzten Sekunde. Diese Duell konnte Thomas für sich entscheiden und gewann diesen Lauf. Zusammen mit Bruder Thorsten "Bosch" Homburg konnte er den Pokal für den Klassensieg mit nach Löhne nehmen.

Das Dackel-Team mit Henrik Westerhold am Steuer hatte in der Klasse 2 (Serientourenwagen bis 1800ccm) hatte im ersten Lauf, aus dritter Reihe, mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Durch ungestüme Mitstreiter wurde er in der ersten Kurve gedreht. Der daraus resultierende Plattfuss ließ in diesem Lauf nur den letzten Platz zu. Besser lief es im zweiten Durchgang für Westerhold, wo er aus der zweiten Reihe einen zweiten Platz erreichte. Der dritte Lauf, aus erster Reihe, wurde von "Henne" mit einen souveränen Start-Ziel-Sieg beendet. Aufgrund des großen Teilnehmerfeldes in dieser Klasse musste Westerhold im zusätzlichen vierten Lauf aus der vierten Reihe starten. Nachdem er am Start abgedrängt wurde, kam der "Dackel" vor einem Strohballen, der als Streckenbegrenzung diente, zum stehen und kam weiteren Verlauf des Rennens noch als siebter ins Ziel. Insgesamt reichten die erzielten Punkte für den vierten Platz in der Tageswertung.

In der Klasse 7 (Spezialcoss bis 1400ccm) startete Ralf Daumann vom Morani-Racing-Team anfangs aus der dritten Reihe. Aufgrund dieser Ausgangsposition, im Zusammenhang mit der ausserordentlichen Leistungsdichte des Starterfeldes, war der dritte Platz ein gutes Ergebniss. Ein Bruch der Lenkstange beendete den vielversprechenden zweiten Lauf, aus zweiter Reihe, in Führung liegend, vorzeitig. Nach erfolgter Reparatur soltte der letzte Lauf aus der vordersten Reihe für eine akzeptabele Verbesserung des Punktestandes sorgen. Dieses gelang durch einen hart umkämpften zweiten Platz, der die für den fünften Rang in der Endabrechnung nötigen Zähler einbrachte. Dieser Renntag war für das ganze Team besonders kräftezehrend, "Ich hab mir meinen Geburtstag ruhiger vorgestellt." kommentierte Teammitglied Dennis "Kappi" Kapitza.

Ein Radaufhängungsschaden zwang Harald Knüppel im ersten Lauf der Klasse 6 (Spezialtourenwagen über 1800ccm) seinen Renner vorzeitig abzustellen. Nach erfolgreicher Instandsetzung sah er sich wieder in der Lage, mitmischen zu können. Im zweiten Durchgang ließ "Harry" einige Konkurrenten hinter sich, und errang so Platz vier. Der fünfte Rang im dritten Lauf, ergab unter diesen Umständen in der Klassenwertung für Knüppel einen annehmbaren sechsten Platz.

Das nächste DRCV-Rennen findet am 2./3. August in Herbern statt, sicherlich wird die mehrwöchige Pause zur Weiterentwicklung der Cross-Boliden genutzt werden.

Kappi