Dauborn 2008


Der zweite Lauf zur diesjährigen Auto-Cross Meisterschaft des DRCV (Deutscher Rallye Cross Verband) fand am 24./25 Mai in Dauborn (Hessen) statt.Auch hier konnten sich wieder einige Piloten des Motor-Sport-Club Löhne erfolgreich durchsetzen. Vier Teams des MSC-Löhne haben die weite Fahrt zum Daubornring angetreten, um um wichtige Meisterschaftspunkte zu kämpfen. Die äusseren Bedingungen, sowie die beim Saisonauftakt, vor drei Wochen erzielten Platzierungen, liessen auf ein spannendes Rennwochenende schliessen.

Heiß her ging es in der Klasse 7 (Spezialcross bis 1400ccm). Ralf Daumann vom Morani-Racing-Team nahm sich vor, diesesmal wieder alles zu geben, um ganz oben auf dem "Treppchen" zu stehen. Den Grundstein für dieses Unterfangen legte er im ersten Lauf, aus erster Reihe startend, mit einem Start-Ziel-Sieg, den er auch auf Grund seiner großen Erfahrung einfahren konnte. Schwieriger wurde es für Daumann im zweiten Durchgang, da er diesmal aus der letzten Reihe das gesamte Teilnhemerfeld vor sich hatte.Seine Aufgabe war es nun, möglichst schon auf den ersten Metern, Plätze gut zu machen, um das Beste aus dieser schwierigen Ausgangsposition heraus zu holen. Platz fünf war hier, aufgrund der starken Konkurrenz, das maximal zu erreichende Resultat. Alles hing nun vom letzten und entscheidenden Lauf ab, da nämlich vier Fahrer für den Tagessieg in Frage kamen. Jetzt musste der Allrad-Bolide vom Morani-Racing-Team aus zweiter Reihe zeigen, was er in der Hand von Daumann zu leisten im Stande war. Harte aber faire Positionskämpfe bestimmten diesen für den Tagessieg ausschlaggebenden Durchgang. Der dritte Platz reichte hier, um in Dau(mann)born den Pokal für den ersten Platz in der Klasse 7 mit nach Hause zu nehmen, und so die volle Punktzahl für die Meisterschaftswertung einzustreichen. "Super Wetter, hervorragendes Auto, perfekter Fahrer. Es hat alles gepasst!" sagte ein begeisteter Björn Brockmann, Mechaniker vom Morani-Racing-Team.

Andreas Edeler gelang mit seinem Spezialcrosser in der Klasse 12 (bis 1600ccm ohne Allrad) seine gute Leistung auch hier zu wiederholen. Er begann den Renntag aus zweiter Reihe startend und überquerte im ersten Wertungslauf als zweiter die Ziellinie. Die beste Ausgangsposition versprach ein Start aus der ersten Reihe im zweiten Lauf. Hier bekam Edeler eine Menge Druck von den Folgenden. Zu Beginn lag Edeler auf dem zweiten Rang, und wehrte Angriffe von hinten ab. Doch aufgrund einer Überrundung in der letzten Runde büßte er einen Platz ein,und beendete den Lauf als dritter. Durch einen vierten Platz, aus dritter Reihe kommend, erkämpfte Edeler sich die für den dritten Platz in der Gesamtwertung nötigen Punkte. Er zeigte sich als zuverlässiger Fahrer mit einem zuverlässigem Auto.

Hoch motiviert durch den Erfolg des Saisonauftaktes vor drei Wochen ging das Dackel-Racing-Team in das Renngeschen an.Nach dem ersten Lauf, aus zweiter Reihe, sprang ein hart umkämpfter vierter Platz heraus.Beim zweiten Durchgang, aus erster Reihe kommend, zeigte der"Dackel" mit Fahrer Henrik Westerhold seine "Bissigkeit" und verteidigte seine Position, und erlangte durch seine kämpferische Einstellung Platz zwei. Der dritte Lauf verlief alles andere als geplant, denn vor Startbeginn wurde Wasser zur Staubvermeidung auf die Strecke aufgebracht und der Toyota MR2 war unter diesen Umständen schwierig zu händeln. Da die Konkurrenz teilweise mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte, ließen sich Behinderungen nicht vermeiden, und "Henne" Westerhold kam lediglich als siebter ins Ziel. "Mit der Bahn in diesem Zustand kamen wir nicht zurecht." äußerte sich Teammitglied Matthias Wurzbacher, der so den fünften Platz in der Endabbrechnung der Klasse 2 (Serientourenwagen bis 1800ccm) kommentierte.

Das Quartett der Löhner Fahrer komplettierte das HABS-Team mit Harald Knüppel am Steuer. Nach dem technischen Defekt in Hoope hatte er seinen Klasse 6-Renner (Spezialtourenwagen über 1800ccm) wieder einsatzbereit auf die Strecke gebracht. Aus vorderster Reihe, beim ersten Durchgang, forderte die Konkurrenz ihn so einiges ab. Die teilweise übermächtigen Gegner machten es ihn schwer seine Platzierung zu halten. Mehr als ein fünfter Platz war hier nicht zu erreichen. Der zweite Lauf aus dritter Reihe war noch eine schwerere Aufgabe für Knüppel, da nun das gesamte Starterfeld vor ihm stand. Mehr als Platz sechs war unter diesen Umständen nicht drin. Der dritte Lauf aus zweiter Reihe sollte das Resultat verbessern, doch leider war ihm das Glück nicht hold. Nach einer unverschuldeten Startkollision, bei der ein Mitstreiter Knüppel´s Toyota ins Heck krachte, war dieser Renntag für ihn beendet. Somit musste sich Harald mit dem siebten Platz der Tageswertung begnügen.

Viel Zeit bleibt nicht um die Rennboliden erneut fit zu machen, denn schon am kommenden Wochenende (31.5./1.6.) findet das nächste Meisterschaftsrennen in Gleidorf (Sauerland) statt.

Kappi